[Quicktip] Adobe Photoshop Lightroom 6 / CC stürzt in OSX direkt beim Start ab

Nachdem ich mich sehr auf das neue Lightroom Update über die Creative Cloud gefreut hatte, war die Ernüchterung sehr schnell da: Die App stürzt immer kurz nach dem Start ab. Zunächst wurde mein Katalog ohne Probleme konvertiert, dann kam der Lightroom Splashscreen und kurz danach erschien der Apple Crashreport. Dieser enthielt folgende Meldung:

Exception Type: EXC_BAD_ACCESS (SIGSEGV)
Exception Codes: KERN_INVALID_ADDRESS at 0x0000000000000348 

Der Fehler tritt bei jedem Start von Lightroom auf. Da Adobe bisher noch keinen Fix für das Problem bereit gestellt hat, möchte ich hier zumindest einen Workaround zeigen:

Startet Lightroom mit gedrückter Alt Taste, sodass der Auswahldialog für den zu öffnenden Katalog erscheint. In diesem Dialog wählt ihr einfach euren bestehenden Katalog und klickt auf „öffnen“. Nun sollte Lightroom wie gewohnt laufen. Sollte das auch nicht funktionieren, erstellt über den Dialog einen neuen Katalog, öffnet diesen und klickt dann direkt in Lightroom auf Datei – „Katalog öffnen“ und wählt da euren „alten“ Katalog aus.

[Quicktip] Jenkins baut bereits gelöschte git Branches

Besonders wenn man einen Jenkins Job nicht auf einen bestimmten Branch einschränkt wird man dieses Problem schnell bemerken: Jenkins baut in bestimmten Fällen auf Basis von git Branches, die eigentlich bereits gelöscht sind. Der Fehler tritt auf, weil Jenkins per default das lokale git Repository nicht mit dem Origin bezüglich gelöschter Branches synchronisiert. 

Dieses Problem kann man relativ einfach beheben. Dazu geht ihr in die Konfiguration des betroffenen Jenkins Job und im Bereich “Source-Code-Management“ wählt ihr im Dropdown “Additional Behaviours“ den Punkt “Prune stale remote-tracking branches“. Damit wird vor dem Pull bzw. Fetch genau dieser Sync durchgeführt. Sprich, es werden lokal alle Branches gelöscht, die im Origin nicht mehr vorhanden sind.

[Quicktip] Wie man go get und Atlasssian Stash bzw. Gitlab zusammen bringt

In meiner Tätigkeit als Jenkins Admin hat mir das Thema „go get“ und Stash viel Kopfzerbrechen bereitet. Letztendlich ist „go get“ eine Art Alias für git pull, jedoch wird da einige Magic angewendet. Im Normalfall – also mit github und auch plain git Repos funktioniert das ganze wunderbar, sobald man aber Software wie Gitlab oder Stash verwendet, wird es etwas problematisch. Zum einen ist das „.git“, welches sowohl Gitlab als auch Stash an jedes Repo hängen ein Problem, zum anderen aber auch SSH über alternative Ports.

Zum Problem der „.git“ Endung: hängt einfach ein weiteres „.git“ an euren „go get“ Command. Also:

go get git.mydomain.com/foo/bar.git.git

Etwas kniffliger ist die Verwendung eines alternativen Ports und ssh. Stash macht nämlich genau das – der ssh Port ist 7999 in der Default Config. Aber auch hierfür gibt es eine Lösung. Dazu müsst ihr die Datei „.gitconfig“ in eurem Home Folder editieren bzw. anlegen. Die Datei muss dann so aussehen:

[url "ssh://git@stash.yourdomain.com:7999/"]
insteadOf = https://stash.yourdomain.de/

Sobald ihr nun einen Checkout auf

https://stash.yourdomain.de/foo/bar.git 

macht, biegt Git diesen Request auf

ssh://git@stash.yourdomain.com:7999/foo/bar.git

um. Somit könnt ihr auf andere Ports gehen, komplett auf andere Domains umschreiben usw.

[Quicktip] Wie installiere ich ein CA Zertifikat unter Debian Linux

Wenn ihr ein CA Zertifikat bzw. das zugehörige pem File auf eurem Debian Linux installieren möchtet, dann sind folgende Schritte nötig:

  • pem File unter /usr/share/ca-certificates ablegen
  • Datei /etc/ca-certificates.conf editieren und um den gerade hinzugefügten Dateinamen ergänzen. Falls ihr die Datei direkt in /usr/share/ca-certificates hinterlegt habt, dann reicht [Dateiname].pem, wenn ihr einen Unterordner erzeugt habt, dann ist der Eintrag [Unterordner]/[Dateiname].pem
  • als root bzw. per sudo “update-ca-certificates“ ausführen. Dort sollte euch gemeldet werden, dass mindestens ein Eintrag hinzugefügt wurde
  • fertig 😉

[Quicktip] Vagrant up kann die Netzwerkinterfaces nicht starten

Wenn ihr mit

vagrant up

eine virtuelle Maschine starten wollt und während des Hochfahrens die Fehlermeldung kommt, dass das Interface eth1 (oder eth2 usw.) nicht hochgefahren werden konnte, dann probiert folgendes:

  • Virtualbox öffnen
  • die laufende Vagrant Maschine im Virtualbox beenden und anschließend dort auch wieder starten, damit ihr diese direkt steuern könnt
  • anschließend mittels User „vagrant“ und Passwort „vagrant“ einloggen
  • mittels “sudo su“ zu root wechseln
  • “/etc/network/interfaces“ mit vi aufrufen und alle Zeilen löschen, die nichts mit eth0 zu tun haben. In der Regel sollte über diesen Zeilen „# VAGRANT START“ stehen
  • Anschließend noch den Ordner “/etc/udev/rules.d/70-persistent-net.rules“ mittels “rm -rf“ löschen
  • die Maschine herunterfahren und Virtualbox beenden
  • nun mittels „vagrant up“ die Maschine wieder starten, sie sollte nun erfolgreich booten
  • sollte die Provisionierung nicht starten, dann führt anschließend noch ein „vagrant provision“ durch

[Quicktip] OS X Quick Look Vorschau mit Plugins erweitern

Die OSX Quicklook Vorschau ist sehr praktisch – egal in welchem Dateidialog man sich gerade befindet, man kann jederzeit die Leertaste drücken und bekommt eine Vorschau der aktuell markierten Datei. Das geht mit PDF, Office Dokumenten usw. schon ganz gut, aber wirklich praktisch wird es erst mit zusätzlichen Plugins.

Unter https://github.com/sindresorhus/quick-look-plugins sind ein paar sehr interessante Plugins aufgelistet, die u.a. die die Anzeige von Quellcode incl. Syntax Highlighting oder auch JSON Dateien ermöglichen. Eine Übersicht, was die einzelen Plugins können, findet ihr auf der Seite. Wenn ihr die Tools einfach schnell installieren wollt, dann geht das folgendermaßen auf der Shell (Homebrew muss installiert sein):

brew tap Caskroom/cask
brew update
brew install Caskroom/cask/qlcolorcode
brew install Caskroom/cask/qlstephen
brew install Caskroom/cask/qlmarkdown
brew install Caskroom/cask/quicklook-json
brew install Caskroom/cask/qlprettypatch
brew install Caskroom/cask/quicklook-csv
brew install Caskroom/cask/betterzipql
brew install Caskroom/cask/qlimagesize
brew install Caskroom/cask/webpquicklook
brew install Caskroom/cask/suspicious-package

Anschließend sind alle Plugins direkt ohne Neustart aktiviert.

[Quicktip] Wie kann ich meinen Sonos Lautsprecher über Airplay ansprechen?

Mein Sonos Play5 hab ich ja nun schon ein ganzes Weilchen und ich bin nach wie vor mega begeistert davon. Der Sound ist der Hammer, und die Einsatzmöglichkeiten rocken einfach nur.

Etwas ärgerlich ist es jedoch, dass man die Sonos Lautsprecher immer nur mit der entsprechenden Controller App ansprechen kann. Wäre es nicht viel cooler, wenn man daraus einfach einen Airplay Lautsprecher machen könnte?

Das geht einfacher, als man denkt. Man benötigt dazu nodeJS und das Tool airsonos. Hat man nodeJS installiert, dann kann man airsonos einfach über folgendes Kommando installieren:

npm install -g airsonos


Ist die Installation erfolgreich durchgelaufen, dann reicht es, wenn man auf der Shell einfach nur

airsonos

aufruft. Das Tool sucht dann Sonos Lautsprecher im Netzwerk und erzeugt jeweils eine Airplay Gegenstelle pro gefundenem Lautsprecher. Diese wird auch gleich mit dem korrekten Raumnamen versehen.

Bildschirmfoto 2015-01-07 um 00.08.10

Wichtig: Zumindest bei mir in Kombination mit dem Mac war die Lautstärke sehr sensibel – ich muss den Regler nur minimal nach oben ziehen, damit ich eine normale Lautstärke bekomme.

PS: solltet ihr unter Mac Probleme bei der Installation von airsonos haben, weil “node-gyp“ nicht richtig installiert werden kann und ihr zufällig Homebrew verwendet, dann führt folgendes Kommando aus:

brew unlink libtool


via https://medium.com/@stephencwan/hacking-airplay-into-sonos-93a41a1fcfbb

 

[Quicktip] Globalen SSH Key in Atlassian Stash hinterlegen

Wenn ihr in Stash viele Repositories habt und ein CI Tool wie Jenkins oder Teamcity nutzt, dann möchtet ihr sicher nicht bei jedem einzelnen Repo den SSH Key des Tools hinterlegen. Da ich lange nach der entsprechenden Stelle in Stash gesucht habe und in den Settings nichts dazu zu finden ist, hier eine mögliche Lösung für das Problem:

Die eine globale Stelle für das Problem gibt es nicht, ABER ihr könnt pro Projekt Zugriffsschlüssel hinterlegen. Ruft dazu einfach das Projekt auf, geht dann in die Einstellungen und dort auf Zugriffsschlüssel. Alle hier hinterlegten Keys können nur lesend oder auch lesend und schreibend für ALLE Repositories dieses Projektes freigeschalten werden. So lange ihr also nicht über allzu viele Projekte verfügt, ist die Einrichtung schnell erledigt 😉

[Quicktip] Jenkins zeigt keine Trend Grafiken für Checkstyle, phpmd usw. an

Wenn ihr im Jenkins einen Job auswählt, der eigentlich die Ergebnisse von Checkstyle, phpmd usw. auswerten und anzeigen sollte – ihr aber keine tollen Diagramme sondern nur irgendwelche „headless“ Fehlermeldungen seht:

Installiert mittels

sudo apt-get install ttf-dejavu

die Font ttf-dejavu.

Nachdem die Schriftart installiert ist und Jenkins neu gestartet wurde, sollte Jenkins die Verlaufsdiagramme korrekt generieren und anzeigen.

[Quicktip] Aptitude meldet fehlerhafte Signaturen für Jenkins

Wenn ihr ein 

aptitude update

durchführt und die Meldung

W: GPG-Fehler: http://pkg.jenkins-ci.org binary/ Release: Die folgenden Signaturen konnten nicht überprüft werden, weil ihr öffentlicher Schlüssel nicht verfügbar ist: NO_PUBKEY 9B7D32F2D50582E6

erscheint, dann müsst ihr folgendes machen:

sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver keys.gnupg.net 9B7D32F2D50582E6

Damit wird der angezeigte öffentliche Schlüssel auf den neuesten Stand gebracht und der Fehler hat sich erledigt. (9B7D32F2D50582E6 ist die Schlüssel-ID in meinem Fall, kann natürlich auch eine andere sein)