Paul Kalkbrenner in Afghanistan

Paule ist einer meiner Lieblings-DJs. Auch wenn Berlin Calling Schauspielerisch jetzt nicht unbedingt Grammy-Verdächtig war, so war der Film in Kombination mit dem Soundtrack echt ein Kracher. Auch so ist er ein sehr sympathischer Typ.

Die Bundeswehr hatte gegen Weihnachten die Überlegungen angestellt, wie die Truppe in Afghanistan aufgemuntert werden kann, denn ihr Einsatzende steht ja noch immer in den Sternen. Da wurde kurzerhand Herr Kalkbrenner engagiert, direkt vor Ort einen Gig zu geben. Und das tat er:

Man kann in den kurzen Interview-Szenen deutlich sehen, dass ihn das ganze nicht gerade kalt lässt. Trotzdem denke ich, dass es eine gute Erfahrung war, und vor allem die überaus positiven Reaktionen der Truppe zeigen auch, dass es eine gute Aktion war.

PS: man sollte sich so eine Kalkbrenner Party unbedingt mal reinziehen. Die Kombination aus Sound und Visuals ist sehr gelungen, und es macht extrem viel Spass, den Typen da hinterm Pult rumspringen zu sehen.

via baezol.de

The Duty Calls – virales Gamemarketing mal anders

Electronic Arts, das Entwicklerstudio People Can Fly und Epic Games haben hier mal echt was geiles fabriziert: einen Shooter, der die ganze Szene, vor allem aber die Call of Duty Reihe auf den Arm nimmt. Schaut es euch, da sind ein paar Lacher garantiert 😉

Richtig gut sind die Achievements, die Zwischensequenzen und natürlich der Endgegner.

Zwar haben die Jungs mit ihrer versteckten Kritik schon recht, aber eines muss man festhalten: es gibt kaum eine Spielreihe, die derart fesselnd wie Call of Duty ist. Da müssen andere erstmal ran kommen. EA hat mit dieser Provokation die Messlatte sehr hoch gesetzt, denn nun müssen sie einen Shooter liefern, der auf all diese Features verzichtet. Man darf sehr gespannt sein, denn der Name lässt einiges erwarten: Bulletstorm.

via golem.de

interaktive Verpackungen – ein Anfang

Sollte das die Zukunft der Produktverpackungen sein?

Bereits vor einiger Zeit wurde orakelt, dass es bald druckbare Displays gibt, die kurze Animationen wiedergeben können. Prinzipiell finde ich derartige Ideen ja sehr spannend, aber da ich bei unserer kleinen Familie der Verantwortliche für den Wocheneinkauf bin, kann ich mir durchaus vorstellen, dass man beim Samstagseinkauf zwischen derartigen Verpackungen irre wird. Dezent und punktuell eingesetzt kann der Effekt aber durchaus Wirkung zeigen. Mal schauen, wann wir sowas hier in deutschen Gefilden sehen werden.

Drone im Eigenbau bekämpft Wasserstoffbalons

Leider haben mich bisher die sehr hohen Anschaffungskosten der Quadro-Copter davon abgehalten, mir so ein kleines Spielzeug zuzulegen. Ich hatte bereits vor 2 Jahren einen RC Helicopter, verkaufte ihn jedoch wieder da die Steuerung extrem kompliziert und im Outdoor Bereich fast unmöglich war. Sicher ändert sich das mit größeren und teureren Modellen, aber so viel Geld ist mir so ein Spielzeug nun auch wieder nicht wert. Quadro- und Tri-copter (steht für 4 bzw. 3 Propeller) sind wesentlich besser, da sie automatisch die Lage des Helicopters ausgleichen und damit einen nahezu perfekten Schwebezustand ermöglichen – sie können in der Luft “stehen”. Aber auch hier sind die Anschaffungskosten leider noch immer sehr hoch.

Wenn ich mir nun dieses Video anschaue, fangen gleich wieder die Finger an zu jucken. Ein paar schwedische RC-Freaks haben einen Tricopter gebaut, der neben der Flugtechnik auch über Feuerwerks-Körper verfügt. Mittels Onboard-Kamera bekämpfen sie damit Wasserstoff-Balons, was ziemlich cool aussieht. Aber schaut selbst:

Baut mir jemand so ein Teil? Danke 😉

via engadget

The Trashmaster – ein GTA IV Film

Volle Spielfilmlänge und komplett mit der GTA IV Engine hergestellt? Das ist “The Trashmaster”. Erstellt hat dieses Machinima-Werk Mathieu Weschler – und hat dafür 2 Jahre gebraucht.

Ich habe bisher nur einen Teil gesehen, muss aber sagen, dass da richtig gutes Film-Feeling aufkommt. Die Atmosphäre stimmt, was nicht zuletzt an der sehr guten Grafik des Spiels liegt.

via engadget.com

Kinect – rockt?

Es ist der Wahnsinn, was sich Leute ausdenken, wenn man ihnen die Freiheit lässt, Technik so zu verwenden wie sie möchten. Microsoft war anfangs überhaupt nicht begeistert vom Open Source Treiber für Kinect – welches sich einfach per USB an den PC/Mac stecken lässt. Mittlerweile finden sie es auch cool, weil es die Popularität um einiges steigert. Viel krasser finde ich allerdings, wie genau das System ist – Wii oder Playstation Move sind einfach lachhaft dagegen. Ich persönlich würde mir mittlerweile lächerlich vorkommen, für eine Gestensteuerung irgendeinen komischen Controller (der teilweise stark an Erotikspielzeug erinnert) in der Hand halten zu müssen.

Hier ein Video, auf dem man erkennen kann, wie Kinect die Umgebung erkennt:

Hier nun mal eine kleine Auflistung mit “Hacks” von Kinect: