Wunderschöne Kartenausschnitte als Hintergrundbilder für dein Handy

Um seinem Handy den persönlichen Touch zu geben, sind Hintergrundbilder bzw. Wallpaper das einfachste und offensichtlichste Mittel. Viele mögen Bilder ihrer Liebsten sehen, wenn sie ihr Handy entsperren, andere wieder nehmen Landschaften oder abstraktes und wieder andere haben einfach nur einen einfarbigen Hintergrund.

Etwas richtig besonderes bekommt man bei alvarcarto.com geboten: einen wählbaren Kartenausschnitt, der in verschiedenen Schwarz-Weiss Varianten eingefärbt ist. Eigentlich bietet der Anieter dieses Verfahren für Poster an, hat sich aber nun dazu entschlossen, einen Generator für mobile Hintergrundbilder zu erstellen:

Man gibt einfach die gewünschte Location ein und wählt dann das Farbmuster. Anschließend stellt man noch das Handy Modell bzw. die richtige Auflösung ein, und schon kann man das Bild generieren lassen und es dann herunterladen.

Für meinen Wohnort Dresden sieht das Ergebnis dann so aus:

deinphone.de – Handyhüllen für jedermann (+Gewinnspiel)

Vor ca. 2 Wochen wurde ich von einer jungen Dame kontaktiert, ob ich Interesse an einer Kooperation mit oben genanntem Shop habe. Der Deal war schnell gemacht – ich bekomme ein paar Hüllen zum Testen zugeschickt, probiere diese sorgfältig aus und schreibe dann einen Testbericht, der meine ehrliche Meinung widerspiegelt. Da wir nur über iPhones verfügen, wurden auch nur derartige Hüllen getestet. deinphone.de bietet aber auch Hüllen für Samsung, HTC, LG, Sony, Blackberry und Motorola an.

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Nun aber zurück zum Thema: Ich konnte mir ein paar Hüllen aussuchen – und das tat ich auch. Unabhängig davon, dass mir das allgemeine Design der Seite nicht so zusagt, ist der Shop relativ übersichtlich aufgebaut und man gelangt schnell zum Ziel. 2 Tage später kam ein kleines Päckchen mit 3 von mir gewählten Hüllen an. Eine Hülle für meine Frau, zwei für mich (bzw. einen Kollegen). Die Wahl fiel dabei auf die klassischen Aufsteckhüllen, die alles außer der Vorderseite schützen sowie eine Kombination aus Bumper und Schutzhülle, die sog. Softcases. Leider ist die Motivauswahl für letztere Gattung deutlich geringer, obwohl sie mir besser gefallen und das Gerät besser schützen.

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Nachdem die Hüllen da waren, ging es sofort in den einwöchigen Test. Ich entschied mich sofort für den Rundumschutz, meine Frau wählte das Eulenmuster und mein Kollege die Leica.

Das Fazit meiner Frau: ihr gefällt die Hülle nicht so sehr. Die Farben sind nicht so kräftig wie erwartet, aber was wirklich schlimmer wiegt, ist die deutliche Verdickung des Gehäuses. Besonders beim sehr schlanken iPhone5 machen sich die 1-2mm mehr auf jeder Seite deutlich bemerkbar. Auch sie bevorzugt eher die Bumper-artigen Sofcases, die auch die Vorderseite des Handys zumindest einigermaßen schützen. Die Hülle wirkt auf jeden Fall sehr stabil und sie sitzt auch sehr stramm am Gehäuse. Im Falle eines Sturzes wird sie sicher hilfreich sein – was wir natürlich nicht getestet haben. Nach einer Woche ist die Oberfläche noch immer wie neu, der Aufdruck hat sich nicht verändert.

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Fazit meines Kollegen: Er ist begeistert – und das, obwohl er eine Hülle in der gleichen Form wie meine Frau hat. So unterschiedlich können Meinungen sein. Die Hülle wertet sein Handy deutlich auf und ehrlich gesagt wirkt der Leica Aufdruck bei kurzer Betrachtung und etwas Abstand sehr echt. Auch hier hat die eine Woche Test keine wirklich sichtbaren Spuren hinterlassen. Das Material wirkt sehr stabil und ausdauernd.

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Mein Fazit: Das Softcase ist echt ok. Das Gummimaterial wirkt sehr hochwertig und hat eine gute Anti-Rutsch Wirkung. Man kann das Handy nun auch wirklich lässig auf den Tisch fallen lassen, da die Gummierung ziemlich gut dämpfend auf Stöße wirkt. Der riesige Vorteil gegenüber den Plastikhüllen ist die Eigenschaft, dass die Hülle über das Display hinaus ragt. Legt man das Handy mit dem Display nach unten auf den Tisch, berührt dieses den Tisch nicht. Auch bei einem Sturz auf eine relativ ebene Oberfläche passiert nichts – zumindest bei nicht allzu großer Fallhöhe. Die Hülle liegt gut in der Hand, auch wenn sie eigentlich die gleichen Ausmaße wie das Hardcase hat. Material kann einen großen Unterschied machen.

Einzig die sehr geringe Anzahl an Motiven muss ich anmerken, das Sternenmuster war hier noch das Schönste. Die Problematik, dass man die Hard- und Softcases nur anhand der Bilder unterscheiden kann, wurde auf mein Anraten hin beseitigt und nun findet man beide Arten in gesonderten Kategorien. Leider sieht man bereits nach einer Woche leichte Abschürfungen an den Seiten sowie den Oberkanten am Display. Und das, obwohl ich lediglich einem Bürojob nachgehe. Die Schäden sind zwar erst bei genauer Betrachtung sichtbar, aber dennoch ist eine Woche keine wirklich lange Zeit. Dafür sind ziemlich moderate 10€ für diese Hülle auch nicht viel Geld.

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Alles in allem findet man im deinphone.de Shop eine sehr große Auswahl an verschiedenen Handyhüllen für jeden Geschmack. Für mich persönlich tendieren die Motive aber etwas mehr in die Richtung des weiblichen Geschmacks. Mit Preisen von ca. 6-15€ liegt man deutlich im unteren Segment, wobei nicht an der Qualität gespart wird. Neben den angesprochenen Hard- und Softcases werden auch normale Bumper, Leder-Etuis und Displayschutzfolien angeboten. Ein Service, eigene Motive auf die Hüllen drucken zu lassen, wäre ein ziemlich cooles Feature – wenn auch sicher nicht zu solchen Preisen machbar.

Und nun zum interessanten Teil für alle Neugierigen: deinphone.de war so nett und spendiert 5x eine Handyhülle bei freier Auswahl in ihrem Shop. Alles, was du tun musst um zu gewinnen: schreib in einem Kommentar zu diesem Beitrag eine Begründung, warum ausgerechnet du eine Hülle für dein Handy gewinnen solltest. Das Gewinnspiel endet am 18.8.2013. Ich freue mich auf eure Kommentare 😉

[Update]
Die Gewinner stehen fest und sollten zeitnah ihr Postfach checken…
Moritz, Claudia, Yvonne, Mandy und Thomas. Herzlichen Glückwunsch!

Sonos – Audiostreaming für deine Wohnung

PLAY:5

Vor ca. 5 Wochen erreichte mich ein großes Paket, welches 3 Kartons enthielt: Ein Sonos PLAY:5 (399€), ein PLAY:3 (299€) und eine BRIDGE (49€). Die Geräte bekam ich im Rahmen der Kooperation zwischen dem neuen Streaming-Dienst WiMP und Sonos zum ausführlichen Testen überlassen. Obwohl ich nach dem vorangegangenen Kinobesuch eigentlich ins Bettchen musste, konnte ich nicht wiederstehen, kurz ein bisschen damit herumzuspielen. Und so war die Bridge und das PLAY:5 innerhalb weniger Minuten sehr schnell und einfach eingerichtet und ich konnte die ersten Tests starten. Am darauf folgenden Tag konnte ich dann auch das PLAY:3 nachziehen.

Aber gehen wir mal der Reihe nach vor. Das Sonos Konzept besteht aus eigenständigen Lautsprecherkombinationen, die an Bedienelementen lediglich eine Lautstärkeregelung sowie eine Stummschaltung bieten. Alles weitere wird über Apps auf Smartphones, Rechnern, Pads oder einer eigenen Fernbedienung geregelt. Der große Unterschied zu anderen Systemen ist, dass lediglich einer der Lautsprecher direkt per Patch-Kabel mit dem lokalen Netzwerk verbunden werden muss. Alle weiteren Boxen verbinden sich selbständig über eigenes, internes Wlan miteinander. Um auch diese Hürde noch zu umgehen, gibt es die sogn. BRIDGE, welche an Stelle eines Sonos Lautsprechers an das Netzwerk gekoppelt wird und dann für Verbindungen von den Boxen entgegen nimmt. Die einmalige Kopplung geschieht ganz leicht über Tastenkombinationen direkt an den Geräten und ist schnell bewerkstelligt. Sehr schön finde ich, dass die Kopplung “gespeichert” bleibt und auch nach längerer Trennung vom Stromnetz bestehen bleibt. So kann man seine Sonos Boxen beliebig umstellen bzw. bewegen und sie sind immer wieder innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit. Wobei dies auch nicht SO kurz ist, denn die Boot-Zeit beträgt (zumindest gefühlt) fast eine Minute – was ich für eine simple Box schon etwas viel finde.

BRIDGE

Wie beschrieben, habe ich 2 Boxen sowie die BRIDGE zum Testen erhalten. Es gibt auch noch weitere Komponenten, die entweder noch größer sind, oder aber auch die Nutzung einer bestehenden HIFI-Anlage ermöglichen. Aber das soll nicht Gegenstand des Tests sein.

Bei der erstmaligen Einrichtung der Geräte (geht auch mittels Smartphone oder Pad) kann man eigene Namen vergeben, wie z.B. “Wohnzimmer” oder “Schlafzimmer”, damit die Steuerung später vereinfacht wird. In der jeweiligen Sonos Software am Rechner oder auf dem mobilen Gerät werden diese “Räume” dann aufgelistet. Man kann die Systeme nun entweder einzeln ansteuern, oder über die “Gruppe” Funktion mehrere Boxen zusammenlegen. Letzteres ist ein sehr nettes Feature, mit dem man grandiosen Stereosound hinbekommt, oder aber einfach nur mehrere Zimmer gleichzeitig mit dem selben Inhalt beschallen kann – ohne dabei Verzögerungen wahrnehmen zu können. Leider ist die Software nicht SO intelligent, dass wenn man in 2 Räumen die gleiche Audio-Quelle ansteuert, diese auch gleich synchronisiert werden – es kommt zu einer Verzögerung und so spielt die Musik an unterschiedlichen Positionen. Nutzt man aber wie gesagt die Gruppenfunktion, ist der Ton synchron. (Ey, toller Reim 😉 )

PLAY:3

Die Apps für die entsprechenden Steuergeräte sind ganz nett gemacht und lassen sich relativ intuitiv bedienen. Die iOS Apps schwächeln dagegen etwas – ich hatte hier ab und zu das Problem, dass Lautsprecher, die zwischendurch vom Strom getrennt waren, nicht erkannt wurden. Ein manuelles Beenden der App schuf Abhilfe. Da sich die Sonos System nach einer gewissen Ruhe-Zeit automatisch in den Standby Modus gehen, muss man diese auch nicht immer vom Stromnetz trennen. Bis auf diesen Umstand sind die Apps sonst alle gleich gut zu bedienen und es gibt nichts zu beanstanden. Wichtig ist noch zu erwähnen: Die Apps dienen lediglich der Steuerung. Läuft die Musik einmal, kann man das Handy, den Rechner oder das Pad auch ausschalten, ohne das es zu Unterbrechungen kommt.

Kommen wir zum Umfang der Software: Sonos bietet von Haus aus die Möglichkeit, auf SAMBA Freigaben (also normale Windows Freigaben), Onlineradios sowie beim PLAY:5 auf einen analogen Eingang zuzugreifen. Hinzu kommt die Verfügbarkeit von Diensten wie Audible, Deezer, Napster, Rdio, Spotify und Co., die natürlich erst eingerichtet werden müssen. Sehr positiv fällt auf, dass diese Einrichtung auch vom Handy aus machbar ist. Sind die Dienste vorbereitet, sucht man sich eine Box bzw. eine Gruppe aus, wählt die Musikquelle und schon geht es los. Sofern man nicht das Online Radio nutzt, können dynamisch Playlisten gebaut werden. Besonders dieses Feature ist interessant, wenn man Besuch hat und es viele Musikwünsche gibt. Dumm finde ich nur, dass man den Zugriff nicht per Passwort schützen kann und es auch keine Möglichkeit gibt, einmal freigegebene Steuergeräte wie z.B. Pads oder Smartphones nicht wieder zu deaktivieren. Besonders ungünstig ist dieser Umstand, wenn man das Sonos System in einer Bar oder einem Restaurant betreiben möchte. Sobald einer der Gäste die Freigabe erlangt hat, ist er immer freigeschalten.

Sonos Steuerung

Neben der Steuerung der Sonos Systeme hat man auch noch ein paar Konfigurations-Möglichkeiten, wie z.B. den Equalizer der jeweiligen Box, (De-)Aktivierung der Status LED, Einrichten der Musikbibliotheken, Hinzufügen neuer Online-Radios usw.

Wo wir gerade bei der Status-LED sind: die ist viel zu hell. Wenn man das PLAY:5 oder PLAY:3 beispielsweise im Schlafzimmer stehen hat, dann ist dies besonders auffällig. Ein einfaches Ausschalten der LED finde ich nicht sinnvoll, da ich schon sehen möchte, ob das Gerät an oder aus ist. Hier wäre eine Dimmung oder zumindest die optionale Möglichkeit dazu sehr nützlich. Und über das Thema Schlafzimmer kommen wir gleich noch zu einem weiteren Feature: der Wecker. Diese Funktion nutze ich wirklich sehr intensiv, denn so kann man sich mit unterschiedlichen Audioquellen wecken lassen. Einstellbar sind dabei mehrere Wecker.

Besonders beim Thema Wecker kommt ein störender Faktor ins Spiel: die Lautstärke. Sowohl das PLAY:3 als auch das PLAY:5 bieten ordentlich Power, um auch mal die eine oder andere Party zu beschallen – will man allerdings einfach nur ein bisschen quatschen, muss man den Regler fast auf null drehen. Alles was über einem Viertel der Lautstärke liegt ist nicht mehr für Gespräche sinnvoll. Da ich mal davon ausgehe, dass die Teile nicht ausschließlich auf Hausparties verwendet werden, würde ich mir hier eine gleichmäßigere Lautstärkeverteilung wünschen. Besonders, wenn man den Lautstärkeregler auf dem Smartphone per Touchscreen bewegen möchte, ist dies kaum möglich, ohne gleich unangenehme Lautstärken anzuschlagen. Zusätzlich besteht das Problem, dass unterschiedliche Audio-Quellen teilweise unterschiedliche Lautstärken aufweisen. Hier wäre es vielleicht sinnvoll, wenn der interne Equalizer dies etwas besser aufeinander abstimmt. Dafür ist die Soundqualität umso besser. Durch die integrierten Subwoofer bringen sowohl das PLAY:3 sowie das PLAY:5 richtig starken Sound rüber, den man über die Equalizer Einstellungen nochmals an die persönlichen Vorlieben anpassen kann.

Ich persönlich finde das Fehlen jeglicher Steuermöglichkeiten an den Boxen selbst sehr schade, denn es ist doch etwas nervig, wenn man für jede Aktion erstmal eine App starten muss. Ein einfaches Digital-Display und ein Steuerrädchen würden völlig ausreichen. Auf der anderen Seite ist wohl von Sonos ein minimales Bedienkonzept gewollt, wie man es auch von Apple kennt.

Fazit
Das Sonos Konzept rockt. Mit dem PLAY:5 und PLAY:3 bin ich vollständig abgedeckt, allerdings ist der Preis dafür ziemlich heftig. Für die Kombination inkl. der BRIDGE liegt man bereits bei ca. 750€. Dafür bekommt sehr gute Qualität und, für die Größe der Boxen, sehr guten und basslastigen Sound.

Philips Fernseher mit dem iPhone oder Android steuern

Nachdem immer mehr Fernseher über die Möglichkeit verfügen, per Smartphone gesteuert zu werden, ist nun auch Philips auf diesen Zug aufgesprungen. Neben den aktuellen TV-Modellen werden alle Fernseher unterstützt, die auch über das Net-TV Feature verfügen (also alle mit einem LAN Anschluss bzw. Wlan).

Mein 32″ 8408 Ambilight Fernseher gehört auch dazu und so war ich natürlich gleich heiß, dieses Feature nutzen zu können.

Unter Jointspace findet ihr eine Liste mit den unterstützten TV Modellen. Man kann dort auch die passende Firmware laden, allerdings gibt es da nur die US Versionen. Ich bin nicht sicher, ob das so funktioniert und ob der Fernseher dann auf Englisch läuft. Daher nutzt zur Sicherheit lieber die Support Seite von Philips und sucht euren Fernseher da raus. In meinem Fall musste ich die Firmware herunterladen und per USB Stick auf dem Fernseher installieren.

Nachdem euer Fernseher auf dem neuesten Stand ist, geht in den normalen TV Modus und tippt dann folgende Zahlenreihe einfach mit der Fernbedienung ein.

Aktivierungscode: 5646877223

Wenn ihr alles richtig gemacht habt, wird ein Pop erscheinen und euch melden, dass ihr nun die Jointspace Remote Funktion aktiviert habt.

Anschließend müsst ihr nur noch die Philips MyRemote App für iPhone oder Android installieren und starten. Sofern beide Geräte im selben Netzwerk hängen, wird die App es erkennen und schon könnt ihr bequem per Smartphone steuern. Ein sehr großer Vorteil, wenn eure Freundin/Frau mal wieder die Fernbedienung versteckt hat 😉

Die App kann jedoch den Fernseher nicht einschalten – dafür braucht ihr weiterhin die normale Infrarot Fernbedienung.