intelligente Videokonferenzen mit Kinect

Endlich mal eine ziemlich intelligente Art und Weise, Kinect zu verwenden – abseits des üblichen Versuchs, das Minority Report – Interface nachzubauen.

Wissenschaftler des MIT Media Lab haben eine Software entwickelt, die Videokonferenzen intelligent macht. Unter anderem erkennt das System, wer gerade spricht und hebt die Person hervor, gleichzeitig wird auch gleich ein Counter über allen Personen angezeigt. Der gibt an, wie lange die jeweilige Person bereits gersprochen hat.

Die Hervorhebung der sprechenden Person wird dadurch realisiert, dass das komplette Bild – außer natürlich das Gesicht des Sprechers – mit einem Weichzeichner überzogen und somit verschwommen dargestellt wird.

Wie man im Video sehen kann, funktioniert das Ganze schon relativ gut, auch wenn die Sprecher-Erkennung noch nicht immer ganz akkurat verläuft.

Die einzelnen Teilnehmer können auch einen Freeze ihrer selbst veranlassen, womit das aktuelle Bild eingefroren wird – natürlich nur der Bereich des jeweiligen Teilnehmers. Hat man dies aktiviert, so kann man etwas anderes tun, ohne, dass die Konferenzteilnehmer dies sehen können.

Sollte die Erkennung bald einwandfrei funktionieren, so kann man Videokonferenzen damit echt aufwerten. Auch die Möglichkeit, weitere HUD-Informationen zu den einzelnen Personen kontextbezogen anzeigen zu können klingt ziemlich verlockend.

via engadget.com

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bytelude

Softwareentwickler, Technik Fanatiker, Apple Fan, Kinoliebhaber, Prokrastinations-Spezialist

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