Pinch Geste in iTerm2 deaktivieren

Im großartigen MacOS Terminal Programm iTerm2 gibt es ein sehr lästiges Feature, mit welchem man mittels Trackpad-Pinch-Geste (also die aufziehende Geste zum Vergrößern von Bildern z.B.) die Schriftgröße des aktuellen Terminals verändert. Leider gibts dafür auch keine direkte Einstellung, aber wenigstens ein hidden Setting. Und das aktivierst du so:

  1. Öffne die “terminal” Applikation
  2. gib folgenden Befehl ein:
    defaults write com.googlecode.iterm2 PinchToChangeFontSizeDisabled -bool true

     

[Quicktip] Walkie Talkie App ist nicht auf der Apple Watch vorhanden

Irgendwie ist die großartige Walkie Talkie App auf der Apple Watch total an mir vorbei gegangen. Als ich sie nun doch entdeckte, wollte ich sie natürlich gleich ausprobieren. Mit einem Freund klappte es auf Anhieb, der andere sagte mir, dass die App nicht auf seiner Uhr zu finden ist bzw. die Walkie Talkie App auf der Apple Watch fehlt.

Nachdem wir diverse Lösungvorschläge durchprobiert hatten, war die Lösung dann doch relativ leicht. Folgende Vorraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die App auf der Apple Watch erscheint und nutzbar ist:

  • Facetime muss auf dem iPhone eingrichtet und nutzbar sein
  • die Apple Watch muss das neueste WatchOS installiert haben
  • ihr braucht mindestens eine Apple Watch 2 oder aber die zweite Revision der ersten Apple Watch, also die mit der neuen CPU
  • die Facetime App muss auf dem iPhone installiert sein

Der letzte Punkt war in unserem Fall entscheidend. Da man Facetime neben der offiziellen App auch einfach über die Telefon-App bzw. das Telefonbuch verwenden kann, hatte sich die Facetime App wegen Nicht-Nutzung automatisch de-installiert. Nachdem der Kollege die App durch einfaches drauf tippen wieder neu installiert hatte, erschien die Walkie Talkie App auch auf der Uhr.

Samsung M2070 scant seit Mac OS Mojave nicht mehr richtig per Dokumenteneinzug

Im papierlosen Büro habe ich nicht mehr so viel mit drucken/scannen zu tun, aber ab und zu passiert es dann doch. Dafür hatte ich mir vor einigen Jahren das Samsung M2070 Multifunktionsgerät mit schwarz-weiss Laser sowie Scanner mit Dokumenteneinzug besorgt, und bin auch sehr glücklich mit dem Teil. Besonders, da es auch Airprint beherscht und somit einen Betrieb nur mit dem iPad ermöglicht – sehr gut für Eltern, die keinen “richtigen” Rechner brauchen.

Aber zurück zum Gerät: seit Mac OS Mojave scannt das Teil nicht mehr so richtig. Sobald man den Dokumenteneinzug nutzt oder aber eine höhere Auflösung verwendet, bricht der Scandialog mit “Der Scanner hat einen Fehler gemeldet” ab.

Da es mir nun wirklich richtig auf die Nerven ging, habe ich mal etwas recherchiert und in den HP-Supportforen (ja, ich war auch verwundert – scheinbar haben die beiden sich beim Thema Support vereint) fand ich dann eine Lösung. Man lädt folgendes Treiberpaket herunter:

https://support.hp.com/us-en/drivers/selfservice/samsung-xpress-sl-m2070-laser-multifunction-printer-series/16450377/model/16450383

(Bitte darauf achten, dass der Filter auf “10.14” steht, dann findest du unter Basic Drivers das Paket “Samsung SL-M2070 Series Scan Driver”. Dort findest du die entsprechenden Installationspakete)

Anschließend entpackt man den Spaß und kann dann die Treiber installieren. Bei mir ging es dann trotzdem nur, indem ich die Software “Scan Assistant” (ist im Zip mit enthalten) installierte. (siehe Update). Mit diesem Tool kann man nun endlich wieder scannnen, auch unter Mac OS Mojave 🙂

 

UPDATE:

Dank des Hinweises von Timo habe ich nochmal den aktuellsten Treiber installiert (Stichwort MAC_TWAIN in der ZIP Datei). Damit geht nun endlich auch wieder das Scannen per Dokumenteneinzug mittels der Vorschau App. Die “Scan Assistant” Software ist also nicht mehr zwingend notwendig.

[Quicktip] Better Snap Tool started nicht mehr unter Mac OS Mojave

Nachdem ich vor kurzem auf Mac OS Mojave aktualisiert hatte, fiel mir heute morgen auf, dass Better Snap Tool auf meinem zweiten Macbook gar nicht mehr startet. In der Systemkonsole erschien nur eine Fehlermeldung:

Unable to load Info.plist exceptions (eGPUOverrides)

So richtig Sinn machte die aber für mich nicht, denn ich bezweifle, dass Better Snap Tool regen Gebrauch von der GPU macht 🙂

Ein Hinweis im Forum des Herstellers brachte mich dann aber weiter: Die Application Firewall bzw. die Datenschutzeinstellungen im Security System sind das Problem.

Die Lösung ist dann, wie immer, sehr einfach:

  • In den Systemeinstellungen den Punkt “Sicherheit”/”Security” aufrufen und dann das Better Snap Tool aus der Liste der erlaubten Apps entfernen.
  • Better Snap Tool starten, der Dialog für das erneute Hinzufügen der App in den Sicherheitsbereich erscheint:
  • Nach erfolgreichem erneuten Aktivieren der App im Sicherheitsbereich startet Better Snap Tool dann auch endlich wieder wie erwartet

Homebrew müllt wahrscheinlich deine Festplatte voll

Vielleicht bin ich wirklich einfach zu dämlich, aber mir war nicht klar, wie sehr homebrew (der alternative Open Source Appstore für deinen Mac) die Festplatte vollmüllt. Ja, ich hatte schon verstanden, dass das Ding mit Symlinks arbeitet und somit die aktuelle Version markiert. Nicht offensichtlich wahr jedoch für mich, dass das Ding überhaupt keine Aufräumarbeiten durchführt.

Sprich: bei jedem Update kommt pro installierter App ein neuer Ordner dazu. Um das ganze korrekt aufräumen zu lassen und nur die aktuellste Version der jeweiligen App auf dem Rechner zu haben, muss man folgendes tun:

brew update
brew upgrade
brew cleanup

Bei mir hat das ganze satte 18GB an kostbarem SSD Speicher zurück gebracht ???

Warum der Fall Cambridge Analytica und Facebook gravierender ist als angenommen

Für alle, die die Tragweite hinter dem Cambridge Analytica Problem noch immer nicht verstanden haben oder nicht wollen, erklärt dieses Video das Thema ziemlich gut.

Um das Ganze etwas verständlicher zu machen: Bei der ganzen Thematik geht es um zwei Problematiken, nämlich: wie ist diese Firma an ihre Daten gekommen und was hat sie anschließend damit angestellt.

Zur Frage der Datenherkunft sind sich viele der selbsternannten Internetexperten einig, dass ja jeder Nutzer bei Facebook wissen sollte, dass der Dienst kostenlos ist und man somit mit seinen eigenen Daten bezahlt – denn niemand verschenkt etwas in der heutigen Zeit. Das ist soweit auch korrekt.

ABER: Cambridge Analytica hat die Daten erstens von einer völlig anderen App geliefert bekommen und somit explizit NICHT die Zustimmung der Nutzer erhalten. An dieser Stelle wurde auch Facebook „betrogen“ und konnte ehrlich gesagt nicht viel dagegen tun. Und zweitens: der große Fehler von Facebook war (und ist es leider noch immer), dass eine App, die von einem Nutzer die Erlaubnis zum Lesen seiner Daten bekommt, AUCH die Erlaubnis hat, die gleichen Daten seiner Freunde abzufragen, obwohl diese NICHT explizit ihre Zustimmung dazu gegeben haben. So wurden „nur“ die Zustimmungen von ca. 320.000 Usern eingeholt, jedoch auch die Daten ihrer im Schnitt 160 Freunde. Erst dadurch kam die Summe von ca. 50 Mio „geklauten“ Profilen zusammen.

Aber nun zur Frage, was man mit diesen abgegriffenen Daten anfangen kann: Bereits mit ein paar Likes und Angaben wie Geburtsort, Alter, Geschlecht usw. kann man ein relativ genaues Persönlichkeitsprofil einzelner Menschen anlegen. Wenn man dann noch Zugriff auf deutlich mehr Likes bekommt, wird das Bild immer feiner. Cambridge Analytica hat diese Daten soweit analysieren können, dass damit ein sehr genaues Targeting von Facebook Werbung möglich war. Und damit wurde dann auch sehr gezielt Werbung geschalten, für kleinste Nutzergruppen, um ihnen genau das im Feed einzublenden, was sie „sehen wollten“ – inkl. angepasster Tonalität und Inhalte. Und indem man die Inhalte Stück für Stück veränderte, konnte man die Meinung der Nutzer ganz subtil manipulieren.

Der Typ im Video fasst es in einer Analogie extrem gut zusammen: Mittels der gewonnenen Daten kann man Micro-Targeting betreiben, was im Endeffekt bedeutet, dass man seine Meinung nicht auf dem Marktplatz herausposaunt, sondern jedem einzelnen Menschen ins Ohr flüstert – und zwar für jeden in einer abgewandelten Form, die bei ihm am besten ankommt.

Und als letzter Punkt noch: ich möchte hier nicht falsch verstanden werden. Mir ist klar, dass man mit derartigen Methoden nicht einfach eine Wahl oder Abstimmung komplett kippen kann. Die Taktik war und ist hier jedoch:  Wahlen und Abstimmungen, bei denen knappe Mehrheiten in Kombination mit vielen unentschlossenen Menschen und Nichtwählern wahrscheinlich sind, sind anfällig für diese Manipulation. Man muss nämlich “nur” kleine Teile der Bevölkerung umstimmen, die eben nicht in ihrer Meinung gefestigt sind. Dies traf sowohl bei der Wahl des US Präsidenten als auch beim Brexit zu.

PS: Übrigens hat Steve Jobs hat vor ein paar Jahren mal folgendes zum Thema Privatsphäre gesagt, und die Aktionen von Apple lassen zumindest darauf schließen, dass sie diese Aussage ernst nehmen:

Wunderschöne Kartenausschnitte als Hintergrundbilder für dein Handy

Um seinem Handy den persönlichen Touch zu geben, sind Hintergrundbilder bzw. Wallpaper das einfachste und offensichtlichste Mittel. Viele mögen Bilder ihrer Liebsten sehen, wenn sie ihr Handy entsperren, andere wieder nehmen Landschaften oder abstraktes und wieder andere haben einfach nur einen einfarbigen Hintergrund.

Etwas richtig besonderes bekommt man bei alvarcarto.com geboten: einen wählbaren Kartenausschnitt, der in verschiedenen Schwarz-Weiss Varianten eingefärbt ist. Eigentlich bietet der Anieter dieses Verfahren für Poster an, hat sich aber nun dazu entschlossen, einen Generator für mobile Hintergrundbilder zu erstellen:

Man gibt einfach die gewünschte Location ein und wählt dann das Farbmuster. Anschließend stellt man noch das Handy Modell bzw. die richtige Auflösung ein, und schon kann man das Bild generieren lassen und es dann herunterladen.

Für meinen Wohnort Dresden sieht das Ergebnis dann so aus:

Reminder / Erinnerungen / TODOs per Hotkey in MacOS erstellen

Seit mehreren Jahren bin ich begeisterter Nutzer der Apple Apps Kalender, Notizen und Erinnerungen. Besonders letztere funktioniert für mich dank der sehr guten Siri Integration perfekt in meinem Workflow. So kann ich Siri unterwegs einfach in die Uhr oder das Handy sprechen “Erinnere mich morgen um 10 an Einkauf erledigen” und ich werde am nächsten Tag sehr zuverlässig daran erinnert.

Die App kann auch relativ einfach mehrere Listen verwalten und so habe ich zig Listen für alle möglichen Dinge – mal als Reminder, mal als Checkliste, und mal einfach nur als Auflistung.

Was mich aber bisher immer gestört hat: es ist direkt am Mac nicht so extrem einfach, schnell eine Erinnerung zu erzeugen. Ja, ich kann Siri verwenden, aber anders als mit den mobilen Geräten macht sich das im Büroalltag nicht immer so leicht und es fühlt sich auch “nicht richtig” an 🙂

Dieses Problem wird mit einer großartigen und vor allem kostenlosen App gelöst, die sich “Remind me” nennt und im App Store zu finden ist.

Die App nistet sich in der Menüleiste ein und ermöglicht von dort aus, einen Dialog zu öffnen und damit schnell Erinnerungen (in der Apple App) zu erstellen. Der Clou jedoch verbirgt sich in den Settings, denn hier kann man ein globales Hotkey für die App vergeben. Sobald man dieses aufruft, erscheint der “Reminder erstellen” Dialog und man kann direkt lostippen. Mega praktisch!

Link: Remind me